Die weiße Runde - Aktuelle Sendung: Medienethik in Schule und Bildung

Letzte Sendung:

DIE WEISSE RUNDE ©
Ausgabe Nr. 191 (Mai 2017)

„Medienethik in Schule und Bildung“ des NLQ, die am 2. und 3. Mai

Die WEISSE RUNDE war Gast auf der zweittägigen Tagung „Medienethik in Schule und Bildung“ des NLQ, die am 2. und 3. Mai im Stephansstift in Hannover stattfand.

Den Schwerpunkt der Sendung bildet die Podiumsdiskussion am ersten Tag dieser Veranstaltung. In dieser wird aufgezeigt, dass die moderne Medienpädagogik das Ziel verfolgen muss, Kinder und Jugendliche so zu begleiten, dass sie sich in der heutigen vernetzten digitalen Umwelt zurechtfinden können. Das umfasst verschiedene Aspekte, wie z. B. die Schulung des (selbst-)kritischen und bewussten Umgangs mit den Medien in allen Lebensbereichen, die Auseinandersetzung mit den damit verbundenen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen und das Aufzeigen sowie die Nutzung der kreativen Möglichkeiten dieser Medien.

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Die „Weiße Runde“ ist zu einem interdisziplinären Multimediaprojekt und Medium politisch-medialer Bildung von landesweiter Bedeutung und Reichweite weiter entwickelt worden. Inhaltliche Schwerpunkte sind folgende Themenfelder:  Gewalt- und Extremismus-Prävention, demokratische Wertebestimmung, Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, soziale Integration im Kontext von Bildungsprozessen, Vernetzung von (speziell jugendlichen) Bürgerinnen und Bürgern mit Entscheidungsträgern als gesellschaftliche Handlungsmotivation und -initiation sowie Medienkompetenzvermittlung/Medienkulturarbeit.

Hintergrund

„Die Weiße Runde - Talk für Toleranz“ startete im Juni 2001, mit Kooperation u. a. von nordmedia und mehrere Jahre des Nds. Innenministerium, zunächst als Internet-Stream-Produktion mit partieller Bürgerrundfunk-Zweitauswertung (Radio Flora). Sie war als konstante Medieninitiative gegen Rechtsextremismus geplant. Bis zum Dezember 2004 wurden die Sendungen monatlich im Medienhaus Hannover produziert.

Ab Januar 2005 richtete sich „Die Weiße Runde“ verstärkt in Richtung Zielgruppe Jugendliche aus und an eine Auswertung durch die niedersächsischen Bürgermedien sowie als bildungs- und medienpädagogisch orientiertes Angebot über den niedersächsischen Bildungsserver NIBIS. Das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NILS) wurde im Rahmen seines Verbundprojektes „Journalistisches Arbeiten mit allen Medien“ mit Wirkung ab Januar 2005 fester Kooperationspartner der „Weißen Runde“.

Seit Januar 2005 wurde „Die Weiße Runde“ – auch unter Einbindung und Förderung von Schülerleistungen – an einer wechselnden Schule in Niedersachsen sowie (ebenfalls unter Einbindung von Schule) in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R. produziert, seit Mai 2007 in den Räumen der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, insgesamt 12 Veranstaltungen im Jahr. Die Verstärkung einer begleitenden projektbezogenen Qualifizierung war dabei anstrebt. 2008 bis heute sind Schüler/innen nicht nur im Umfeld der Sendung sondern zusätzlich direkt am multimedial live produzierten VIP-Gespräch als Gesprächspartner beteiligt, mit großem Zuspruch und Erfolg.

2013 kam als thematischer Schwerpunkt „Aus Geschichte lernen -Demokratie gestalten – Europa fühlen“ hinzu, Schüler/innen wurden zu gleichberechtigten Talk-Gegenübers für die VIP-Gäste, und eine Schwerpunktschule wurde, neben anderen Locations, als Drehort eingeführt. Zusätzliche, punktuelle Kooperationspartner waren u. a. das Niedersächsische MI, der BdV Niedersachsen, die Landeshauptstadt und der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, BKM.

Ab 2014 fungierten Schüler/innen zusätzlich zu dem oben genannten hin und wieder auch als jugendliche Co-Moderatoren und vertraten Fragen bzw. Sichtweisen der Zielgruppe Jugendlicher/Schüler direkt gegenüber dem Hauptgast/den Hauptgästen vor der Kamera. Zeitzeugnisse spielten vor dem Hintergrund des Aussterbens originärer Zeitzeugen (Holocaust, Flucht und Vertreibung, DDR u. a.) in diesen Jahren eine besondere Rolle, sowie der damit verknüpfte thematische Gang „Zukunft vor geschichtlichem Hintergrund verantwortlich gestalten und vermitteln!“.

Seit August 2016 werden neben o. g. Schwerpunktschule(n) als Drehort vermehrt außerschulische Drehorte genutzt. Damit wird eine Flexibilität, Variationsbreite und Ausweitung des Themenspektrums erzielt und weitere Nutzergruppen angesprochen. Darüber hinaus können sich jederzeit Schulen landesweit um eine Live-Produktion direkt bei ihnen vor Ort bewerben.

Ständig auswertende Partner sind – weiter wachsend – neben dem NIBIS: h1 Fernsehen, oeins Fernsehen, TV38, oeins Radio, Radio ZuSa, Radio LeineHertz 106.5, Radio Flora, Radio Tonkuhle, StadtRadio Göttingen und osradio – Shortcuts jeder Sendung werden als Highlights in diversen Netz-Foren präsentiert und in einem eigenen Netz-Channel gebündelt, mit Verweis auf die Long-Versions auf dem NiBiS.

Das NLQ bindet dieses Projekt zukünftig stärker in seine inhaltlichen Schwerpunkte, insbesondere den Schwerpunkt „Journalistisches Arbeiten mit allen Medien“, ein. Darüber hinaus wird „Die Weiße Runde“ zukünftig auch Sendungen zu zentralen Veranstaltungen des NLQ (z.B. Landesforen, Schulmedientage, Tag der Medienkompetenz) produzieren. Damit wird sie ein zentral exponiertes und gleichsam breitenwirksames Crossover innerhalb der NLQ-Maßnahmen zur interdisziplinären politischen und medialen Bildung. Daran aufsetzend sind z. B. auch Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, partizipierende bzw. das Angebot nutzende Schulen bei berufsorientierenden Maßnahmen zu unterstützen und die Bedeutung der Medienkulturarbeit für die Qualitätsentwicklung von Schule zu unterstreichen.

 

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