Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule

 

Der Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule dient Schulen, Studienseminaren, Universitäten und KC-Kommissionen als Leitfaden bei der verbindlichen Implementierung von integrativer und kompetenzorientierter Medienbildung in Unterricht, Schulentwicklung sowie Aus- und -fortbildung von Lehrkräften. Kommunalen Trägern gibt er Hinweise für eine systematische und nachhaltige Medienentwicklungsplanung und für die Unterstützungs-, Beratungs- und Qualifizierungsarbeit des Netzwerks Medienberatung stellt er eine verbindliche Arbeitsgrundlage dar.

Der Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule wird im Auftrag des Kultusministeriums unter Federführung des NLQ und mit Beteiligung der medienpädagogischen Beraterinnen und Berater des Landes Niedersachsen erstellt und knüpft an die aktuelle medienpädogogische und politische Diskussion und Grundsatzpapiere wie das Landeskonzept Medienkompetenz in Niedersachsen – Ziellinie 2020 und die KMK-Strategie zur Bildung in der digitalen Welt an.

  

Der Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule

  • ist ein unterstützendes Instrument für die Qualitätsentwicklung und die Erstellung von Medienbildungskonzepten an allgemeinbildenden Schulen, für die Entwicklung der Kerncurricula und für die Lehrkräfteaus- und -fortbildung.
  • lässt eine grundlegende Verständigung über die Bedeutung der Medienbildung und des Lernens mit und über Medien im Rahmen schulischen Handelns zu.
  • in Niedersachsen gibt Anforderungen und Erwartungen an schulische Medienbildung wieder, die den verbindlichen Rahmen für die Gestaltung von Medienbildung an niedersächsischen Schulen bilden.
  • formuliert Kompetenzerwartungen in sechs Kompetenzbereichen auf fünf Niveaustufen als Instrument für die Implementierung von Medienbildung in den Unterricht sowie für eine differenzierende Leistungsbewertung.
  • bietet konkrete Anregungen und Hilfen zur Umsetzung von Medienbildung im Schulalltag, im Unterricht sowie in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.
  • verknüpft Medienbildung mit anderen überfachlichen Lernbereichen der Schule und fördert so einen ganzheitlichen Blick auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. 
  • leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen durchgängigen Medienbildung in Niedersachsen, indem er eine Handlungsbasis für vernetzte Bildungsarbeit darstellt.

 

Medienkompetenz

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Medienkompetenz entsteht durch Lernen mit und über Medien. Aufgabe der Medienbildung ist es, Lernumgebungen und Erfahrungsräume zu schaffen, in denen sich Wissen, Fähigkeiten und Medialistätsbewusstsein ausbilden können. Lesen Sie mehr
Kompetenzerwartungen

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Rahmencurriculum Medienbildung

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