Sonderpädagogik

Im Vorfeld der Einschulung werden durch die Schuleingangsuntersuchung, Informationen der Kindertageseinrichtung und Gespräche mit den Erziehungsberechtigten alle Bereiche bezogen auf die für den Schulbesuch erforderliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes grundlegend geprüft. Dazu werden unabhängig vom Alter eines Kindes insbesondere die körperliche und geistige Schulfähigkeit und die ausreichende Entwicklung des sozialen Verhaltens in den Blick genommen.

Nach der Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung gehört zum Feststellungverfahren die Festlegung, in welchem der in § 4 Abs. 2 Satz 3 des Niedersächsischen Schulgesetzes statuierten Förderschwerpunkte der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf besteht. Liegen im Vorfeld der Einschulung Erkenntnisse vor, die ein Feststellungsverfahren hinsichtlich eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung rechtfertigen oder sollten Eltern ein Feststellungsverfahren wünschen, steht dem rechtlich in allen Förderschwerpunkten nichts entgegen.

Da die Sonderpädagogische Grundversorgung systemisch gewährt wird und somit eine durchgängige und profunde Förderung in der Grundschule sichergestellt ist, sind in den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung sowie Sprache vor der Einschulung Verfahren zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung grundsätzlich entbehrlich.

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